<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Verdeckter Kampf</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verdeckter_Kampf"> <link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Verdeckter_Kampf rootpage-Verdeckter_Kampf skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Verdeckter Kampf</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Verdeckter Kampf</b> (<b>VK</b>, gleichzeitig Abkürzung für <i>Verdeckte Kämpfer</i>) war in den 1960er/70er Jahren in der <a href="Bundesrepublik_Deutschland" class="mw-redirect" title="Bundesrepublik Deutschland">Bundesrepublik Deutschland</a> ein <a href="Milit%C3%A4r" title="Militär">militärischer</a> Begriff für eine <a href="Hypothese" title="Hypothese">hypothetische</a> <a href="Kommunismus" title="Kommunismus">kommunistische</a>, <a href="Subversion" title="Subversion">subversive</a> <a href="Strategie_(Milit%C3%A4r)" title="Strategie (Militär)">Strategie</a> mit Elementen des <a href="Guerilla" title="Guerilla">Guerilla</a>- und <a href="Partisan" title="Partisan">Partisanenkriegs</a> sowie <a href="Kriminalit%C3%A4t" title="Kriminalität">kriminellen</a> und <a href="Terror" title="Terror">terroristischen</a> Aktionen. Zahlreiche Aspekte des VK weisen Parallelen zum Begriff der so genannten <a href="Asymmetrische_Kriegf%C3%BChrung" title="Asymmetrische Kriegführung">Asymmetrischen Kriegführung</a> auf. Für die Abwehr des VK waren in der <a href="Bundeswehr" title="Bundeswehr">Bundeswehr</a> die <a href="Territorialheer" title="Territorialheer">Heimatschutztruppe</a> bzw. die <a href="Heimatschutzkommando" title="Heimatschutzkommando">Heimatschutzkommandos</a> zuständig. Nach der 1977 gültigen <a href="Zentrale_Dienstvorschrift" title="Zentrale Dienstvorschrift">Zentralen Dienstvorschrift</a> der Bundeswehr (ZDv) 3/11 war der VK die Kampfweise von Banden, <a href="Sabotage" title="Sabotage">Sabotagetrupps</a> und Terroristen. Sie wurden informell auch als <i>X-Kräfte</i> bezeichnet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Definition_von_Ernst_Grimmel">Definition von Ernst Grimmel</h2></div>
<p>Der Begriff VK wurde in der Bundesrepublik offenbar erstmals von Ernst Grimmel in seiner 1964 in <a href="Bremen" title="Bremen">Bremen</a> erschienenen Broschüre <i>Partisanen im Schwarzwald?</i> thematisiert. Vermutlich handelte es sich beim Autorennamen um ein <a href="Pseudonym" title="Pseudonym">Pseudonym</a>. Grimmel bezeichnete sich im Vorwort als Nicht-Militär, machte jedoch keine weiteren Angaben zu seiner Person oder seiner Tätigkeit. Weitere Veröffentlichungen von ihm sind nicht bekannt.
</p><p>Hintergrund des VK war nach Grimmels Ansicht eine veränderte globale militärstrategische Situation nach der <a href="Kubakrise" title="Kubakrise">Kubakrise</a> 1962. Diese hätte ein <a href="Nukleares_Patt" title="Nukleares Patt">nukleares Patt</a> erzeugt, das die Führung eines <a href="Konventionelle_Kriegf%C3%BChrung" title="Konventionelle Kriegführung">konventionellen Krieges</a> in absehbarer Zukunft unmöglich mache. Dadurch entstehe eine Grauzone zwischen Krieg und Frieden, die von kommunistischer Seite aus durch den VK genutzt werden könne, um durch globale Aktionen und unter dem Deckmantel des Begriffs „Befreiungskrieg“ das internationale Machtgleichgewicht zugunsten der kommunistischen Welt zu verschieben.
</p><p>Besonders gefährdet erschien Grimmel die Bundesrepublik; einmal durch ihre strategische Lage, andererseits durch den Umstand, dass der kommunistische Gegner von der <i>Sowjetzone</i> (<a href="DDR" class="mw-redirect" title="DDR">DDR</a>) aus in Zusammenarbeit mit der seit 1956 illegalen <a href="KPD" class="mw-redirect" title="KPD">KPD</a> in Westdeutschland einen <a href="Putsch" title="Putsch">Umsturz</a> herbeiführen könne. Die Bevölkerung sei inzwischen an eine klare Trennung zwischen Krieg und Frieden gewöhnt und betrachte den <a href="Kalter_Krieg" title="Kalter Krieg">Kalten Krieg</a> als Friedenszustand. Die föderative Struktur der Bundesrepublik, ein generelles Unbehagen gegen den <a href="Bundeswehr#Einsatz_im_Innern" title="Bundeswehr">Einsatz von Truppen im Innern</a> und die Abneigung der westdeutschen <a href="Polizei_(Deutschland)" title="Polizei (Deutschland)">Polizei</a> gegen eine kriegsähnliche Verwendung würden einen potentiellen Angriff durch VK begünstigen. Daher existiere eben kein <a href="Gleichgewicht_des_Schreckens" title="Gleichgewicht des Schreckens">Gleichgewicht des Schreckens</a> zwischen der <a href="NATO" title="NATO">NATO</a> und dem <a href="Warschauer_Pakt" title="Warschauer Pakt">Warschauer Pakt</a>, da letzterer ein Monopol auf den VK in Westdeutschland besitze. Als besonders brisant erschienen Grimmel zwei Optionen des VK:
</p>
<ol><li>Der Einsatz von VK in deutschen <a href="Uniform" title="Uniform">Uniformen</a> gegen die drei westlichen Stationierungsmächte <a href="Vereinigtes_K%C3%B6nigreich" title="Vereinigtes Königreich">Großbritannien</a>, <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a> und <a href="USA" class="mw-redirect" title="USA">USA</a>, was deren <a href="Hass" title="Hass">Hass</a> provozieren könne,</li>
<li>Ein sowjetisches Angebot für eine <a href="Deutsche_Wiedervereinigung" title="Deutsche Wiedervereinigung">deutsche Wiedervereinigung</a>. In diesem Kontext warnte Grimmel auch vor einer Neubildung des <a href="Nationalkomitee_Freies_Deutschland" title="Nationalkomitee Freies Deutschland">Nationalkomitees Freies Deutschland</a> und dem Beginn eines VK.</li></ol>
<p>Tatsächlich sei die Gefahr des VK für den Westen jedoch schon seit dem Beginn des Kalten Kriegs vorhanden. Seit 1945 habe es eine Reihe von Kämpfen gegeben, die unsystematisch als <i>Krieg</i>, <i>Partisanenbewegung</i>, <i>Guerilla</i>, <i>Aufstand</i> usw. bezeichnet wurden. Diese seien keine Kriege im herkömmlichen politischen oder militärischen Sprachgebrauch. Die Mehrzahl dieser VK sei zugunsten der Kommunisten ausgegangen, wobei Grimmel den Guerillakrieg der <a href="EOKA" title="EOKA">EOKA</a> von <a href="Georgios_Grivas" title="Georgios Grivas">Georgios Grivas</a> auf <a href="Zypern" title="Zypern">Zypern</a> nicht erwähnt, der gerade wegen seiner terroristischen Komponente idealtypisch für seine Definition des VK gewesen wäre.
</p><p>Ein Sicherheitsrisiko sah Grimmel auch in den <a href="Gastarbeiter" title="Gastarbeiter">Gastarbeitern</a>, da sich unter ihnen zahlreiche Kommunisten befänden, die z. B. wie <a href="Griechen" title="Griechen">Griechen</a> und <a href="Spanien" title="Spanien">Spanier</a> über Erfahrungen aus dem <a href="Griechischer_B%C3%BCrgerkrieg" title="Griechischer Bürgerkrieg">Griechischen</a> und dem <a href="Spanischer_B%C3%BCrgerkrieg" title="Spanischer Bürgerkrieg">Spanischen Bürgerkrieg</a> verfügen würden. Andererseits würden sie kein klassisches Rekrutierungspotential bilden, da sie als <a href="Ausl%C3%A4nder" title="Ausländer">Ausländer</a> nicht untergetaucht kämpfen könnten.
</p><p>Angriffsziele seien Technik, Verkehr, Nachrichtenverbindungen und Behörden. Zwar habe der Partisan in Bezug auf Taktik und Technik <i>gewisse soldatische Züge</i>, der VK sei aber politkriminell und mehr Gangster als Soldat. Für Sabotageakte in der Bundesrepublik seien keine <a href="Feuerwaffe" title="Feuerwaffe">Feuerwaffen</a> oder <a href="Sprengstoff" title="Sprengstoff">Sprengstoff</a> notwendig. Besonders anfällig seien die Chemieindustrie und die Truppentechnik der Bundeswehr. Auch sei der Einsatz von BC (Bio-chemischen)-Waffen möglich; eine künstlich hervorgerufene <a href="Influenza#Epidemien/Pandemien" title="Influenza">Grippe-Epidemie</a> könne die Führung des Landes lähmen.
</p><p>Das Operationsgebiet der VK sei aufgrund ihrer Anonymität die Stadt. Die deutschen Altstädte seien zwar keine <a href="Kasbah" title="Kasbah">Kasbah</a>, würden aber ausreichend Unterschlupf bieten, was die Warschauer Aufstände 1943 und 1944 (<a href="Aufstand_im_Warschauer_Ghetto" title="Aufstand im Warschauer Ghetto">Aufstand im Warschauer Ghetto</a>, <a href="Warschauer_Aufstand" title="Warschauer Aufstand">Warschauer Aufstand</a>) und der Kampf um <a href="Breslau" title="Breslau">Breslau</a> 1945 bewiesen hätten. Objekte des VK wären <a href="Wasserwerk" title="Wasserwerk">Wasserwerke</a>, die Lebensmittelzufuhr, die <a href="Energieversorgung" title="Energieversorgung">Energieversorgung</a>, die Abwässerbeseitigung und <a href="Kommunalverwaltung" title="Kommunalverwaltung">Kommunalverwaltung</a> sowie <a href="Umspannwerk" title="Umspannwerk">Umspannwerke</a> und Wasserpumpwerke.
</p><p>Grimmel hielt einen Einsatz der Bundeswehr im Innern angesichts der Aspekte des VK auch im Frieden für notwendig, war sich aber über deren konkrete Rolle nicht im Klaren. Eine gesetzliche Regelung sei unbedingt notwendig, damit keinesfalls Stationierungstruppen eingreifen müssten. Alle Soldaten der Bundeswehr müssten in der Abwehr des VK ausbilden und dabei auf Erfahrungen der Polizei zurückgreifen:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Der speziellen Ausbildung müsste demnach eine militärische Studie vorausgehen, die auch ermittelt, welche taktischen Lehren die einzelnen Waffengattungen für den verdeckten Kampf zu ziehen haben. Darüber hinaus sollte man die Polizei (Verkehrs-, Schutz-, Ordnungs- und Kriminalpolizei) um Rat fragen, weil diese das besondere Gefechtsfeld und seine Probleme besser kennt.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Grimmel, <i>Partisanen im Schwarzwald?</i>, S. 35.</span></div></div>
<p>Notwendig sei auch die <a href="Psychologische_Kriegsf%C3%BChrung" title="Psychologische Kriegsführung">Psychologische Kriegsführung</a>, für die umgehend Vorbereitungen getroffen werden müssten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_verdeckte_Kampf_nach_Wolff/Günter/Moritz"><span id="Der_verdeckte_Kampf_nach_Wolff.2FG.C3.BCnter.2FMoritz"></span>Der verdeckte Kampf nach Wolff/Günter/Moritz</h2></div>
<p>Wolff/Günter/Moritz definierten den VK 1965 folgendermaßen:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Der Verdeckte Kampf ist die ‚gewaltsame Auseinandersetzung‘ zwischen irregulären Kräften und der legalen Staatsmacht. Der Angriff wird – möglichst unerkannt – von außen vorbereitet und nach einem bestimmten <a href="Operationsplan" title="Operationsplan">Operationsplan</a> durchgeführt. Das Angriffsziel besteht darin, die legale Staatsmacht zu erschüttern und nach Möglichkeit zu stürzen. Der Verdeckte Kampf kann als selbständige Erscheinungsform der Auseinandersetzungen oder als Vorstufe bzw. Begleiterscheinung des offenen Krieges zwischen Staaten geführt werden. Er wird aber in den meisten Fällen im Kräfteansatz unter der Schwelle zum offenen Krieg bleiben und durch seine Eigenart auch den Verteidiger dazu zwingen, den Ausbruch des offenen Krieges zu vermeiden.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Wolff/Günter/Moritz, <i>Der Verdeckte Kampf</i>, S. 7.</span></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Methoden_und_Akteure">Methoden und Akteure</h3></div>
<p>Als Methoden und Taktiken des VK wurden <a href="Spionage" title="Spionage">Spionage</a>, <a href="Menschenraub" title="Menschenraub">Menschenraub</a>, <a href="Provokation" title="Provokation">Provokationen</a>, <a href="Demonstration" title="Demonstration">Demonstrationen</a>, <a href="Passiver_Widerstand" title="Passiver Widerstand">passiver Widerstand</a>, <a href="Diskreditierung" title="Diskreditierung">Rufmord</a>, Untergrabung der Staatsautorität und Wirtschaftsmoral, <a href="Subversion" title="Subversion">Zersetzung</a> und <a href="Landfriedensbruch" title="Landfriedensbruch">Landfriedensbruch</a> angesehen.
</p><p>Als Akteure wurden Stör- und Sabotagetrupps, Partisanen, größere <a href="Bande_(Gruppe)" title="Bande (Gruppe)">Banden</a>, und Helfer wie z. B. <a href="Agitator" class="mw-redirect" title="Agitator">Agitatoren</a> und <a href="Demagoge" class="mw-redirect" title="Demagoge">Demagogen</a> betrachtet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Angriffsziele">Angriffsziele</h3></div>
<p>Als Angriffsziele wurden vorwiegend politische und weniger militärische Objekte angesehen:
</p>
<ol><li>Die Eroberung der Macht unter Vermeidung des offenen Kriegs (vorzugsweise in so genannten unterentwickelten Ländern in <a href="Asien" title="Asien">Asien</a>, <a href="Afrika" title="Afrika">Afrika</a> und <a href="Lateinamerika" title="Lateinamerika">Lateinamerika</a>).</li>
<li>Das Einsetzen einer gefügigen Regierung unter Vermeidung des offenen Kriegs, auch im Rahmen einer <a href="Volksfront" title="Volksfront">Volksfront</a>.</li>
<li>Die Veränderung des weltpolitischen Schwergewichts durch indirekten Druck mittels VK-Aktionen, ohne dass diese direkt zu einem Erfolg in den aufständischen Ländern führen.</li>
<li>Als <a href="Vorstufe" class="mw-redirect" title="Vorstufe">Vorstufe</a> zum offenen Krieg: Zerstörung der gegnerischen Infrastruktur bereits im Spannungsfall.</li>
<li>Als Begleiterscheinung des offenen Kriegs: Partisanen- oder Bandenkämpfe zur Unterstützung der regulären Truppen.</li></ol>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Allgemeine_Kampfgrundsätze"><span id="Allgemeine_Kampfgrunds.C3.A4tze"></span>Allgemeine Kampfgrundsätze</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Im_Frieden">Im Frieden</h4></div>
<p>Die VK kämpfen zuerst aus der Defensive heraus; in ländlichen Regionen (oder Staaten) als <a href="Irregul%C3%A4re_Truppe" title="Irreguläre Truppe">irreguläre Verbände</a>, in den <a href="Industriestaaten" class="mw-redirect" title="Industriestaaten">Industriestaaten</a> eventuell sogar als Einzelkämpfer. Ziel ist die Irreführung der Bevölkerung durch <a href="Propaganda" title="Propaganda">Propaganda</a> und Ausstreuung von <a href="Ger%C3%BCcht" title="Gerücht">Gerüchten</a>, Provokation der Ordnungskräfte, Schaffung von <a href="M%C3%A4rtyrer" title="Märtyrer">Märtyrern</a>. Dabei geht die Lähmung des Staatsapparats vor Zerstörung, da seine intakte Übernahme das eigentliche Ziel ist. Nur im Extremfall soll die Zerstörung durchgeführt werden, falls z. B. keine Hoffnung auf Unterstützung der Bevölkerung zu erwarten ist.
</p><p>Die VK bedienen sich dabei des so genannten Ölflecksystems (<i>tache d´huile</i>) des französischen Militärstrategen <a href="Hubert_Lyautey" title="Hubert Lyautey">Hubert Lyautey</a> (1854–1934): Viele kleine Störstellen wachsen zu größeren zusammen, die ein vom Angreifer beherrschtes Gebiet umfassen. Die Sabotage dient vordringlich nicht der Zerstörung von Produktionsstätten:
</p>
<ol><li>sollen die <a href="Arbeiter" title="Arbeiter">Arbeiter</a> nicht gegen die <a href="Insurgenten" class="mw-redirect" title="Insurgenten">Insurgenten</a> aufgebracht werden,</li>
<li>soll die <a href="Produktion" title="Produktion">Produktion</a> möglichst intakt übernommen werden. Sabotage soll sich richten gegen:
<ul><li>Die <a href="Verwaltung" title="Verwaltung">Verwaltung</a> (z. B. durch Kalkulationsfehler, Vernichtung von <a href="Akte" title="Akte">Akten</a>, Fehlleitungen)</li>
<li>Versorgungseinrichtungen (z. B. Werkstätten, Depots, Lager, <a href="Pipeline" title="Pipeline">Pipelines</a>, <a href="Flugplatz" title="Flugplatz">Flugplätze</a>)</li>
<li>Eisenbahnnetz (Fahrleitungen, Unterbau, Eisenbahnstationen, rollendes Material)</li>
<li>Fernmeldenetz (Leitungen, Telefonzentralen)</li>
<li>Straßennetz (Brücken mit Versorgungsleitungen, Verkehrsknotenpunkte, Schilder)</li>
<li>Elektrizitätsnetz</li>
<li>Gas- und Wasserversorgung (Pumpwerke, Talsperren, <a href="Gaswerk" title="Gaswerk">Gaswerke</a>)</li>
<li>Kanalisation</li>
<li><a href="Binnenschifffahrt" title="Binnenschifffahrt">Binnenschifffahrt</a> (Hebewerke, Schleusen)</li>
<li><a href="Hochseeschifffahrt" class="mw-redirect" title="Hochseeschifffahrt">Hochseeschifffahrt</a> (Hafenanlagen, Leuchttürme, Signalanlagen)</li>
<li>Militärische Objekte (Kasernen, Depots, Geräte, Fahrzeuge, Kriegsschiffe).</li>
<li>Rundfunk- und Fernsehsender.</li></ul></li></ol>
<p>Die Koordination und Durchführung dieser Aktionen setzt nach Wolf u. a. hohe Anforderungen an Disziplin und Geschicklichkeit in einer irregulären Truppe voraus.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Im_Krieg">Im Krieg</h4></div>
<p>Die zuvor aufgeführten Aktionen wurden auch für den Kriegsfall angenommen, nur dass sie in diesem Fall mit regulären Kräften koordiniert werden sollten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Abwehr._Ausbildung_für_Bundeswehr,_Polizei_und_Bundesgrenzschutz"><span id="Abwehr._Ausbildung_f.C3.BCr_Bundeswehr.2C_Polizei_und_Bundesgrenzschutz"></span>Abwehr. Ausbildung für Bundeswehr, Polizei und Bundesgrenzschutz</h2></div>
<p>Zur Abwehr schienen folgende Gesichtspunkte notwendig: Kenntnis der Eigenarten des VK sowie die Vorbereitung der politischen und militärischen Führung, der Bevölkerung und der Bundeswehr. Wichtig erschien bei der Ausbildung der Bundeswehr:
</p>
<ul><li>Zur Abwehr dürfen nur legale Kampfmethoden angewandt werden.</li>
<li>Keine <a href="Vergeltung" title="Vergeltung">Vergeltungsakte</a>, da diese von den Angreifern sogar gewünscht werden, um zu provozieren und Teile der Bevölkerung zum Überlaufen zu bringen.</li>
<li>Rasche, bewegliche und anpassungsfähige Abwehr der irregulären Verbände.</li>
<li>Zerstörung der wichtigsten Kommunikationslinien der Angreifer zu ihrer Zentrale.</li>
<li>Einkreisung und Einengung der Angreifer (umgekehrtes <i>Ölflecksystem</i>).</li>
<li>Enges Zusammenwirken aller beteiligten Stellen und Verbände.</li></ul>
<p>Auf politisch-psychologischer Ebene wurde die Stärkung der eigenen Kräfte, auch die von gesellschaftlichen Kräften wie demokratischen <a href="Partei" class="mw-redirect" title="Partei">Parteien</a> und <a href="Gewerkschaft" title="Gewerkschaft">Gewerkschaften</a> gefordert. Schwärmern, Utopisten, Fanatikern und Querulanten sollte die Gefolgschaft entzogen werden. Als wesentlich für die Abwehr erschien auch die Koordinierung der Verteidigungsmaßnahmen im militärischen und nicht-militärischen Bereich.
</p><p>Geographisch schien die BRD zwar nicht sonderlich gefährdet, da echte Rückzugsräume und so genannte Leerräume nicht vorhanden seien. Dagegen galten Hafen- und Industriestädte sowie Altstädte als besonders gefährdet im Gegensatz zu den übersichtlichen Neubaugebieten. Die Grenzen im Norden, Westen und Süden wurden als Einfallstor für Agenten angesehen; Grenz- und Ferienorte als besonders gute Verbindungsstellen angesehen, da sich hier Ortsfremde über längere Zeit unauffällig bewegen konnten.
</p><p>Die politische Situation schien Wolf et al. 1965 gesichert, doch wurde die immer komplexer werdende <a href="Automatisierung" title="Automatisierung">Automatisierung</a> und <a href="Rationalisierung_(%C3%96konomie)" title="Rationalisierung (Ökonomie)">Rationalisierung</a> als störanfällig angesehen. Die psychologische Situation erschien dagegen unsicher. Auf der einen Seite erschien der Masse der Bevölkerung der <a href="Wohlstand" title="Wohlstand">Wohlstand</a> als positiv, andererseits könnten im Spannungsfall Ängste als Erinnerung an den letzten Krieg (<a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiter Weltkrieg</a>) auftreten. Als besonders gefährlich wurde ein Szenario angesehen, in dem die Angreifer beabsichtigen würden, den Einsatz der NATO-Verbündeten der Bundeswehr zu vermeiden und den VK als innerstaatliche Angelegenheit der Bundesrepublik zu inszenieren.
</p><p>Ein anderes Szenario erschien ebenso gefährlich. Zwar bestände für die BRD keine konkrete Gefahr, doch im Fall einer weltpolitischen Spannung könnten kommunistische Strategien des VK in Westeuropa die Handlungsweise des <a href="US-Pr%C3%A4sident" class="mw-redirect" title="US-Präsident">US-Präsidenten</a> beeinflussen.
</p><p>Als besonderes Problem wurde angesehen, dass in der DDR unbemerkt Personal für den VK in der Bundesrepublik ausgebildet werden könnten, da es keine Unterschiede in der Sprache und den Lebensgewohnheiten gäbe. Ein großzügiges <a href="Asylrecht_(Deutschland)" title="Asylrecht (Deutschland)">Asylrecht</a> und verwandtschaftliche Beziehungen würden das Einschleusen von Agenten, Spionen und Saboteuren erleichtern. Für 1963 wurde die Tätigkeit von 16.000 Ostagenten in der Bundesrepublik angenommen. Die Fälle <a href="Alfred_Frenzel" title="Alfred Frenzel">Frenzel</a> und <a href="Heinz_Felfe" title="Heinz Felfe">Felfe</a> machten deren Potential deutlich, außerdem hätten 20 % der westdeutschen Bevölkerung Verwandtschaft in der „SBZ“. Wolf/Günter/Moritz gingen davon aus, dass die SBZ bereits ausreichend gefälschte Dokumente, aber auch Uniformen von Bundeswehr, Polizei, <a href="Bundesgrenzschutz" title="Bundesgrenzschutz">BGS</a>, <a href="Deutsche_Bundesbahn" title="Deutsche Bundesbahn">Bundesbahn</a>, <a href="Technisches_Hilfswerk" title="Technisches Hilfswerk">Technisches Hilfswerk</a> und <a href="Deutsches_Rotes_Kreuz" title="Deutsches Rotes Kreuz">Deutsches Rotes Kreuz</a> bereitgestellt habe.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Szenarien_für_den_VK_in_der_Bundesrepublik"><span id="Szenarien_f.C3.BCr_den_VK_in_der_Bundesrepublik"></span>Szenarien für den VK in der Bundesrepublik</h2></div>
<p>Wolf/Günter/Moritz sahen bereits einige Elemente des VK in Tätigkeit, z. B.
</p>
<ul><li>Propagandistische Einwirkungen</li>
<li><a href="Diffamierung" title="Diffamierung">Diffamierung</a> führender Persönlichkeiten</li>
<li>Diffamierung der Bundesrepublik im Ausland durch falsche Behauptungen wie das Streben nach Atomwaffen oder das Vorhandensein einer starken Nazibewegung,</li>
<li>Grenzprovokationen und Reisebehinderungen,</li>
<li>Menschenraub, Erpressung und Spionage,</li>
<li>Einschleusen von Agenten in Betriebe und Zielobjekte aller Art,</li>
<li>Aufbau eines Funktionsnetzes für Sabotage und Untergrundarbeit,</li>
<li>Einzelfälle der Behinderung und Störung der Produktion.</li></ul>
<p>Im Ernstfall sei damit zu rechnen, dass der Gegner die verschiedenen Interessengruppen im Land gegeneinander auszuspielen versuche und gezielte Sabotageaktionen durchführen könne:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Zum Beispiel bietet es dem kommunistischen Angreifer keine Schwierigkeit, eine große neonazistische Welle vorzutäuschen. Eine solche scheinbare Nazibewegung kann mit dem Anbringen von Hakenkreuzen an vielen Orten der Bundesrepublik beginnen und mit Gewalttätigkeit gegen einzelne Repräsentanten der Demokratie oder Sabotagehandlungen an Friedhöfen, Synagogen und ähnlichen Einrichtungen fortgesetzt werden.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Wolf/Günter/Moritz, <i>Der verdeckte Kampf</i>, S. 25.</span></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Konzepte_zur_Abwehr_des_VK_in_der_Bundesrepublik._Die_Heimatschutztruppe">Konzepte zur Abwehr des VK in der Bundesrepublik. Die Heimatschutztruppe</h2></div>
<p>Während die <a href="Bereitschaftspolizei" title="Bereitschaftspolizei">Bereitschaftspolizeien</a> der Länder und der <a href="Bundesgrenzschutz" title="Bundesgrenzschutz">Bundesgrenzschutz</a> in der Bundesrepublik von 1950 bis ca. 1975 ohnehin mit Konzepten des <a href="Polizeikampf" title="Polizeikampf">Polizeikampfs</a> operierten, die schon in den 1920er Jahren in der Auseinandersetzung mit dem Militärapparat der <a href="KPD" class="mw-redirect" title="KPD">KPD</a> entwickelt worden waren (<a href="Mitteldeutscher_Aufstand" class="mw-redirect" title="Mitteldeutscher Aufstand">Mitteldeutscher Aufstand</a> 1921, <a href="Hamburger_Aufstand" title="Hamburger Aufstand">Hamburger Aufstand</a> 1923), war diese Situation für die Bundeswehr neu. Sie verfügte weder über taktische Konzepte oder Ausbildungsrichtlinien noch über <a href="Spezialeinheit" title="Spezialeinheit">Spezialeinheiten</a> zur Bekämpfung von Banden und Saboteuren. Dies änderte sich 1964/65 mit der Aufstellung der sogenannten <a href="Heimatschutzbataillon" title="Heimatschutzbataillon">Heimatschutztruppe</a>, die aus dem <a href="Territorialheer" title="Territorialheer">Territorialheer</a> hervorging:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Ziel der Ausbildung ist ein nach modernen Grundsätzen ausgebildeter und einsatzbereiter Soldat der Heimatschutztruppe, der einen in den vielfältigen Erscheinungsformen des Verdeckten Kampfes angreifenden Gegner abwehren kann.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Gerhard Schirmer, <i>Die Territorial-Reserve als Weg zur Heimatschutztruppe</i>, <i>Truppenpraxis</i> (1966), S. 153.</span></div></div>
<p>Die Heimatschutztruppe hatte drei Aufgaben:
</p>
<ol><li>Das Zerschlagen luftgelandeter oder durchgebrochener schwächerer Feindkräfte,</li>
<li>Die Bekämpfung von Banden und Terrororganisationen,</li>
<li>Die Sicherung so genannter <i>Empfindlicher Punkte</i> (EP) gegen Banden oder andere Gegner.</li></ol>
<p>Zur Abwehr dieser Gegner sollten dienen:
</p>
<ol><li>Lokal stationierte selbständige Sicherungskompanien und Sicherungszüge, die in der Regel ein eng begrenztes Objekt zu schützen hatten,</li>
<li>Die Grenadierbataillone TV (TV = Territorial-Verteidigung) für den beweglichen Einsatz, insbesondere als Eingreifreserve,</li>
<li><a href="Jagdkommando" title="Jagdkommando">Jagdkommandos</a> bzw. sogenannte Jägerzüge zum Aufspüren von Feindgruppen, deren Einschließung und Vernichtung.</li></ol>
<p>Vordringlichste Aufgabe der Heimatschutztruppe war jedoch nicht der Schutz von militärischen und zivilen Objekten, sondern die Aufrechterhaltung der Operationsfähigkeit der NATO-Truppen; diesem Ziel waren alle anderen Aufgaben untergeordnet. Die Ausbildung erfolgte noch 1966 nach den <i>Vorläufigen Richtlinien für die Ausbildung der Heimatschutztruppe</i>. Ob diese jemals durch eine weitergehende Ausbildungsvorschrift ersetzt wurde, ist bislang unbekannt. Der Begriff VK scheint um 1980 aus dem westdeutschen militärischen Sprachgebrauch verschwunden zu sein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="FM_3-24_Counterinsurgency" title="FM 3-24 Counterinsurgency">FM 3–24 Counterinsurgency</a></li>
<li><a href="Asymmetrische_Kriegf%C3%BChrung" title="Asymmetrische Kriegführung">Asymmetrische Kriegführung</a> und <a href="Konflikt_niedriger_Intensit%C3%A4t" title="Konflikt niedriger Intensität">Konflikt niedriger Intensität</a></li>
<li><a href="Jagdkampf" title="Jagdkampf">Jagdkampf</a> und <a href="Jagdkommando" title="Jagdkommando">Jagdkommando</a></li>
<li><a href="Partisan" title="Partisan">Partisan</a> und <a href="Guerilla" title="Guerilla">Guerilla</a></li>
<li><a href="Frank_Kitson" title="Frank Kitson">Frank Kitson</a></li>
<li><a href="Der_totale_Widerstand" title="Der totale Widerstand">Der totale Widerstand</a></li>
<li><a href="Deutsche_Notstandsgesetze" class="mw-redirect" title="Deutsche Notstandsgesetze">Deutsche Notstandsgesetze</a></li>
<li><a href="Gruppe_Ralf_Forster" title="Gruppe Ralf Forster">Gruppe Ralf Forster</a></li>
<li><a href="Innerer_Notstand" title="Innerer Notstand">Innerer Notstand</a></li>
<li><a href="Verdeckte_Operation" title="Verdeckte Operation">Verdeckte Operation</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Hartmut Schumann: <i>Der verdeckte Kampf. Seine soziologische Erscheinungsform und deren Behandlung im Völkerrecht.</i> Heidelberg 1969 (Phil. Diss.).</li>
<li>Kurt V. R. Wolf, Reinhard W. Günter, Günther Moritz: <i>Der Verdeckte Kampf.</i> Bonn (Verlag Offene Worte) 1965.</li>
<li>Ernst Grimmel: <i>Partisanen im Schwarzwald?</i> Bremen (Relais-Verlag) 1964.</li>
<li><a href="Otto_Heilbrunn" title="Otto Heilbrunn">Otto Heilbrunn</a>: <i>Partisanenbuch.</i> Zürich 1963.</li>
<li>Horst Fiegert: <i>Anerkennung von Aufständischen als Insurgenten.</i> Hamburg 1965 (Phil. Diss.).</li>
<li>Günther Moritz: <i>Völkerrechtliche Fragen des Verdeckten Kampfes.</i> Bonn 1964.</li>
<li>Oskar Spengler: <i>Der Verdeckte Kampf – Die Kriegsform der Zukunft.</i> In: <i>Österreichische Militärische Zeitschrift.</i> Wien 1964, S. 415–416.</li>
<li>Erich Vorwerck: <i>Die Heimatschutztruppe. Organisation, Aufbau und Ausbildung.</i> In: <i>Wehrkunde. Zeitschrift für alle Wehrfragen.</i> XV. Jg. 1966, S. 202–207.</li>
<li>Erich Vorwerck: <i>Der „Verdeckte Kampf“ und die zehn Gebote Mao Tse-tungs.</i> Nr. 1, in: <i>Wehrkunde. Zeitschrift für alle Wehrfragen.</i> XVI. Jg. 1967, S. 35–38.</li>
<li><a href="Werner_Hahlweg" title="Werner Hahlweg">Werner Hahlweg</a>: <i>Kriegserfahrungen in Vietnam und ihre Anwendbarkeit auf Europa.</i> In: <i>Wehrwissenschaftliche Rundschau. Zeitschrift für Europäische Sicherheit.</i> 18. Jg. 1968, S. 121–139.</li>
<li><a href="Wassili_Danilowitsch_Sokolowski" title="Wassili Danilowitsch Sokolowski">Wassili Danilowitsch Sokolowski</a>: <i>Militär-Strategie.</i> erste deutsche Ausgabe. Markus-Verlag, Köln 1965.
<ul><li>russisch: <i>Voennaja Strategija.</i> 1. Aufl. Moskau 1962.</li></ul></li>
<li>Ian F. W. Beckett: <i>Encyclopedia of Guerilla Warfare.</i> New York 2001.</li>
<li><a href="Georgios_Grivas" title="Georgios Grivas">Georgios Grivas</a>-Dighenis: <i>Partisanenkrieg heute. Lehren aus dem Freiheitskampf Zyperns</i>. Mit einer Einführung von Eugen Weyde, Frankfurt a. M. 1964.</li>
<li><a href="Major" title="Major">Major</a> Heinz Post: <i>Kampf gegen X-Kräfte (X=Guerillas, Saboteure, Terroristen und Banden).</i> In: <i>Truppenpraxis. Zeitschrift für Taktik, Technik und Ausbildung für den Offizier der Bundeswehr.</i> 10, 1967, S. 731–734.</li>
<li><a href="Oberst" title="Oberst">Oberst</a> i. G. Gerhard Schirmer: <i>Die Territorial-Reserve als Weg zur Heimatschutztruppe – neuer Inhalt und neue Bezeichnung -.</i> In: <i>Truppenpraxis.</i> 2, 1966, S. 151–154.</li>
<li>Major Wilhelm Pollert: <i>Kampftruppen der Territorialen Verteidigung.</i> In: <i>Truppenpraxis.</i> 7, 1964, S. 533–535.</li>
<li><i><a href="Der_Reibert" title="Der Reibert">Der Reibert</a>. Das Handbuch für den Soldaten</i>. Ausgabe Heer, bearbeitet durch Oberstleutnant H.-J. Kämmerer, Herford 1977, S. 249, Abschnitt C, S. 13.</li>
<li>Hartmut Schumann: <i>Der politisch-soziologische Tatbestand des Verdeckten Kampfes</i>, in: <i>Wehrkunde</i>, 10, 1968, S. 508–515.</li>
<li>H. E. Seuberlich: <i>Strategie und Taktik linksradikaler Studenten. Kurz-Analyse und Konsequenzen für die Bundeswehr</i>, in: <i>Wehrkunde</i>, 10, 1968, S. 521–525.</li>
<li>Helmut Hammerich: <i>„Gegen Elitekämpfer helfen nur Jäger, keine Hausschuh-Truppen“. Die Bundeswehr und der Kleine Krieg im Kalten Krieg</i>, in: Uwe Hartmann/Helmut Hammerich/Claus von Rosen (Hg.): <i>Jahrbuch innere Führung 2010</i>, Eschede 2009, S. 161–173. ISBN 978-3-937885-30-8</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><i>Bundeswehr. Jagd auf X.</i> In: <i>Der Spiegel.</i> 21. Jg., Nr. 50 v. 4. Dezember 1967, S. 27f. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46164829.html">(online)</a></li>
<li>Doreen Hartwich/Bernd-Helge Mascher: <i>Geschichte der Spezialkampfführung (Abteilung IV des MfS) – Aufgaben, Struktur, Personal, Überlieferung</i> (2007) <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://web.archive.org/web/20110622190618/http://www.bstu.bund.de/DE/Archive/Fachbeitraege/abt_IV_geschichte_der_spezialkampffuehrung.html">[1]</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=559OfwVIwgM"><i>Übung der Heimatschutztruppe der Bundeswehr 1976 zur Abwehr von Operationen im Verdeckten Kampf</i>; Dokumentar-Kurzfilm auf youtube.com, Länge 0.09.23h</a></li></ul></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-07-08" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Verdeckter_Kampf&oldid=257717822">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>